Paradigmenwechsel in der Softwareentwicklu Real-Time-Zeitalter verpflichtet Qualität der Applikationen

Hochrangiges Expertenforum diskutierte in CIO-Konferenz die Auswirkungen von Fehlern im Code einer Applikation (Technical Debt) auf Qualität und Betriebsergebnis  – Zeitpunkt zum Aufräumen der Altlasten ist gekommen

 

München, 13.11.2012 –  Technical Debt Management gehört zu den dringlichen Aufgaben, denen sich CIOs aktuell widmen müssen. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer des Roundtables im Rahmen der CIO Konferenz von CAST am vergangenen Dienstag in Frankfurt / Main. Die erfahrenen Strategen berichteten von den unmittelbaren Auswirkungen der Qualität von Applikationen auf das Betriebsergebnis und appellierten an die Teilnehmer, mitgetragene Entwicklungsfehler in ihren Unternehmensapplikationen mit Hilfe von Analyseverfahren zu orten und auszumerzen.

„Den richtigen Zeitpunkt zur Einführung einer Qualitätsmessung in der Applikationsentwicklung gibt es nicht“, betonte Dr. Alfred Aue, VP Application Lifecycle Services, Capgemini,, „allerdings wird die Lunte kürzer.“ Immerhin stellen die Anwendungen das Kapital der Unternehmen dar, und ein Nicht-Funktionieren wirkt sich unmittelbar negativ auf das Geschäftsergebnis aus. Untermauert wurde diese Aussage von Dr. Steffen Roehn, ehemaliger CIO der Deutschen Telekom, der betont, dass sich Unternehmen im Zeitalter der Real-Time-Gesellschaft Ausfallzeiten schlichtweg nicht mehr leisten können. „Die Hochverfügbarkeit hat inzwischen in allen Branchen Einzug gehalten hat. Dieser Trend verpflichtet Unternehmen, große Sorgfalt bei der Entwicklung von Applikationen walten zu lassen und Altlasten aufzuräumen. Basis hierfür sind Fakten, die objektiv erhoben und kontrovers, aber konstruktiv besprochen werden müssen.“, weiß Roehn aus eigener Erfahrung. Dabei hilft ein rationales Instrumentarium wie die CAST Application Intelligence Platform, die den aktuellen Qualitätsstatus einer Applikation inklusive der inzwischen angehäuften Technical Debt analysiert und kritische Fehler aufzeigt. Das Ergebnis stellt die Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität dar.

Wie sehr die Beseitigung dieser mitgetragenen Fehler in der Applikationsentwicklung (Technical Debt) das Vertrauen auf Business-Seite stärkt, berichtete Gunnar Rühl, der bei  DB Systel für die Anwendungsentwicklung verantwortlich zeichnet. „Optimale Verfügbarkeit, ein zuverlässiges Time-to-Market und Stabilität der Applikationen schaffen einen Mehrwert für unsere Kunden, der sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt.“, weiß Rühl, der CAST in seinem Unternehmen unter anderem als Instrument zur Steuerung der Dienstleister einsetzt.

Auch Dr. Bill Curtis, Chief Scientist von CAST und Direktor von CISQ (Consortium for IT Software Quality) kam in seinem Vortrag über die negativen Auswirkungen der Technical Debt auf das Unternehmensergebnis zu der Erkenntnis, dass die Bereinigung der Altlasten im Code zwingend erforderlich ist. Es gilt, die  in der bestehenden Applikation vorhandene Technical Debt zu analysieren und zu beseitigen. Dieses Vorgehen entlastet Entwicklungsbudgets, die heutzutage zu einem sehr großen Teil in die Wartung bestehender Anwendungen fließen, ohne dass im Kern verborgene Fehler geortet und ausgemerzt werden. „Am besten ist es, von Anfang an mehr Sorgfalt in der Softwareentwicklung walten zu lassen und systemkritische Fehler erst gar nicht mitzuschleifen.“, ist Curtis überzeugt. Dabei zeigen die Mess- und Analyseverfahren von CAST die neuralgischen Punkte auf und tragen damit von vornherein zu einer sehr hohen Qualität von Applikationen bei.

Abschließend präsentierte Frank Schwarze, Country Manager der CAST GmbH in München, die Risikoanalyse eines vollständigen Anwendungsportfolios mit der cloud-basierten Lösung CAST Highlight. Diese Software-as-a-Service-Lösung ermöglicht  IT-Verantwortlichen, in kürzester Zeit eine Momentaufnahme vom Zustand des Anwendungsportfolios zu bekommen. Damit verfügen sie über objektive Informationen, um festzulegen, welche Applikationen weiter analysiert oder engmaschiger und konstanter auf strukturelle Probleme hin überwacht werden sollen. Ergebnis sind produktive Applikationen und geringe Wartungskosten, die sich positiv auf das Unternehmensziel auswirken.

 

Über CAST
CAST ist Wegbereiter und Weltmarktführer auf dem Gebiet der Softwareanalyse und -messung.  Mit Investitionen von mehr als 100 Millionen Dollar in Forschung und Entwicklung erarbeitete CAST eine Lösung, die dem IT-Management transparenten Einblick in Anwendungsentwicklung und Outsourcing auf der Basis objektiver, faktenbasierter Entscheidungsgrundlagen verschafft. Mehr als 250 Unternehmen weltweit vertrauen branchenübergreifend auf CAST, um Betriebsunterbrechungen zu verhindern und IT-Kosten zu senken. Bei führenden, global operierenden IT- Dienstleistern ist CAST fester Bestandteil des Portfolios zur Softwarebereitstellung und -wartung. 

 

CAST wurde 1990 gegründet und ist an der NYSE-Euronext notiert (Euronext: CAST). Das Unternehmen bedient Kunden auf der ganzen Welt über ein Netzwerk von Niederlassungen in Nordamerika, Europa und Indien. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.castsoftware.com.

 

Über die CAST Application Intelligence Platform
Die CAST Application Intelligence Platform ist die einzig verfügbare Lösung der Enterprise-Klasse zur Qualitätsbewertung und Leistungsmessung von Software. Die CAST-Lösung untersucht die strukturelle Qualität der vollständigen Applikation über mehrschichtige Architekturen. Aufgrund der ermittelten Daten werden Qualitätsprobleme transparent, bevor sie die Geschäftsprozesse und damit die Unternehmensziele beeinträchtigen können. Dieses ermöglicht dem IT-Management proaktiv fundierte Entscheidungen bzgl. Qualität und Investitionen in unternehmenskritischen Anwendungen zu treffen. Risiken und Kosten werden gesenkt.

CAST ist für alle wichtigen Programmiersprachen, Datenbanken und alle Arten von Integrations-Middleware verfügbar, die zur Entwicklung von Unternehmensapplikationen eingesetzt werden.